felixkocht

Meine aufregende, kulinarische Reise zum Vegetarismus/Veganismus

Wunderknolle Maca

Macapulver in Rohkost-Qualität

Um der alljährlichen Winterschlappheit vorzubeugen gibt es tausende Rezepte:

Gesünder essen, mehr Sport treiben, täglich möglichst viel vom spärlichen Sonnenlicht abgreifen, Nahrungsergänzungsmittel und, und, und…
Doch was davon hilft wirklich und was kann man getrost als Humbug abtun?

Vor einiger Zeit hatte ich in einer Zeitschrift (war es die Apothekenumschau?!) einen Artikel über die Wunderknolle Maca (Lepidium meyenii Walp.)gelesen. Sie wächst hoch in den Anden, vor allem in Peru und Bolivien und ihr werden gleich eine Vielzahl an positiven Eigenschaften zugeschrieben. So soll ein regelmäßiger Konsum beispielweise das Immunsystem stärken, beim Muskelaufbau helfen, die Potenz stärken und depressiven Verstimmungen entgegenwirken.

Auf einem Kurztrip in Amsterdam entdeckte ich Maca nun zum ersten Mal in einem Laden, als gemahlene Version in Bio-Raw-Food-Qualität. Für das 300g-Glas zahlte ich 8€. Wieder zuhause wurde natürlich sofort das Internet zurate gezogen und alsbald ein erster Macca-Shake mit Reismilch probiert. Das Aroma lässt sich als nussig-erdig beschreiben, mir schmeckt es sehr gut, ist aber bestimmt nicht jedermanns Sache. Ob an den ganzen tollen Versprechen, die mit dieser Knolle zusammenhängen etwas dran ist kann ich noch nicht sagen, werde das Experiment aber ein wenig fortführen und dann noch mal Bericht erstatten.

Wie sieht’s bei euch aus? Kennt ihr Maca bereits und habt es vielleicht sogar schon selbst ausprobiert? Vielleicht habt ihr ja auch noch Tipps und Ideen um die dunkle Jahreszeit ein wenig freundlicher zu machen.

Herbstliche Kürbissuppe – vegan

Herrlich herbstlich und cremig.

Nun ist die Kürbiszeit schon fast wieder vorbei, also allerhöchste Zeit, mal wieder etwas aus diesem wundervollen Gewächs zu zaubern. Für dieses Rezept habe ich mich von meinem Lieblingskürbis, dem Hokkaido, abgewandt und es mal mit einem Butternutkürbis probiert. Dieser hat einen etwas cremigeren Geschmack, eignet sich also hervorragend für eine Suppe.

Das Gemüse schälen und in Würfel bzw. Scheiben/Streifen schneiden.  Alles zusammen in einen Topf geben und mit Brühe aufgießen, bis alles leicht bedeckt ist. Auf mittlerer Hitze zum köcheln bringen und dem Gemüse Zeit geben, weich zu werden. Nun darf der Zauberstab ran, alles wird püriert, bis die erwünschte, cremige Konsistenz erreicht ist.  Noch mal ab auf die Platte und ggf. mit etwas Sahne andicken. Die Vanillstange auskratzen und das Mark hinzugeben. Nochmals kurz aufkochen lassen und nun mit frisch geriebenem Ingwer, Zimt, Muskat und ein wenig Orangensaft abschmecken.  Schnell, gesund und super lecker!

Veganes Zwiebelmett

Schmeckt wie das Original!

Heute präsentiere ich euch ein Rezept, welches man bereits überall im Internet findet, meiner Meinung nach aber auf keinem veganen/vegetarischen Blog fehlen sollte: Veganes Zwiebelmett! Grundlage für die pflanzliche Version dieses Klassikers bilden einfache Reiswaffeln, wie man sie überall im Supermarkt, im Bioladen oder auch in Drogerien findet. Außerdem benötigt man Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Paprika und – logisch: Zwiebeln.

Die Waffeln mit der Hand kleinbröseln und in einer Schüssel in etwas heißem Wasser (kein kochendes) einweichen lassen.  Ein paar Sekunden reichen hier bereits aus, das Wasser kann nun ausgedrückt und abgegossen werden, so dass eine breeige Masse zurückbleibt. Nun eine Zwiebel sehr fein hacken und unter das breeige Gemisch heben. Ein paar Löffel Tomatenmark sorgen für authentische Farbe und Geschmack, etwas Öl als Geschmacksverstärker. Alles vermischen und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Das richtige Verhältnis für euer perfektes Mett bekommt ihr nach ein paar Versuchen heraus, ich nehme immer deutlich mehr Tomatenmark, als in den meisten Rezepten vorgeschlagen wird.

Viel Erfolg und Bon appétit

Knusprige Kohlrabisticks, vegan

Heute musste es schnell gehen, deshalb war Fastfood angesagt. Geht total fix und ist mal etwas anderes Pommes.

Einen großen Kohlrabi in pommesgroße Sticks schneiden. Diese 2 Minuten lang in gut gesalzenem Wasser kochen, die Konsistenz sollte noch ein wenig fest sein.

In einer Schüssel Mehl und Sojamehl im Verhältnis 4:1 vermischen, etwas Muskat dazugeben, salzen und pfeffern. Dieses Gemisch dann mit Wasser aufgießen und gleichzeitig rühren, bis ein dickflüssiger Breit entsteht. Die Sticks dann erst darin und danach in Paniermehl wälzen. Ab in die Pfanne und in Pflanzenöl knusprig anbraten.

Gepaart mit Ketchup und veganer Mayo ein wahres Fastfoodgedicht!

Müsliriegel mit Erdnussbutter, vegan

Habe dieses hervorragende Rezept letztens auf einem Blog gefunden, leider weiß ich nicht mehr wo! Es nannte sich dort „Frühstückscookie“. Wenn sich der Autor bei mir meldet, setze ich gerne einen Link.

Geht schnell, ist günstig und obendrein noch superlecker! Das tolle daran ist, dass man ganz nach seinem Geschmack arbeiten kann, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Grundlage sind Sojamilch (Reismilch, Hafermilch und die anderen Verdächtigen gehen natürlich auch) und Erdnussbutter.

Etwa eine halbe Tasse Sojamilch für eine Minute in der Mikrowelle erwärmen und Wärme prüfen. Wenn die Milch nicht heiß sein sollte, noch mal ab in die Mikrowelle.

In die heiße Milch dann 2 EL Erdnussbutter geben und rühren, rühren, rühren, bis sich das ganze zu einer homogenen Masse vermischt hat. In diese dann Haferflocken geben, so lange, bis die Flüssigkeit von den Haferflocken aufgenommen wurde. Besser nach und nach weitere Flocken hinzugeben, denn die Masse sollte schon noch ein kleines bißchen feucht sein, so dass die Riegel später auch zusammenhalten.

Nun kann man nach Belieben Nüsse, Samen, Trockenfrüchte, Schokolade – alles wonach einem der Sinn steht – hinzugeben. Das ganze noch einmal durchrühren und dann Müsliriegel formen.

Jetzt geht es über Nacht in den Kühlschrank, et voilà – wunderbare, selbstgemachte Müsliriegel. Perfekt als kräftiger Snack für Zwischendurch, optimal geeignet für einen langen Unitag!

Mediterraner Tofu-Feta, vegan

Hier entdeckt: http://veganpassion.blogspot.de/2010/06/tofu-feta.htm

…und SO verdammt lecker, dass man es einfach nachmachen MUSS!

Ich habe die getrockneten Tomaten allerdings durch Oliven ersetzt.

Unbedingt ausprobieren!

Königsberger Klopse, vegan

Für die Klopse (Ergibt ca 15 Stück im Golfballformat)

150g Sojagranulat
500ml Dunkle Bratensoße
1 Zwiebel
50g Paniermehl (bzw 8 gestrichene EL)
1 großen TL Senf (mittelscharf oder scharf)

_________
Für die Soße:

300ml Brühe
1 Paket Hafersahne (Alternativ Sojasahne)
3 EL Kapern
2 Lorbeerblätter
1 TL weißen Essig
Salz, Pfeffer
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Klopse:

Bratensoße aufkochen und das Sojagranulat dazugeben. Ungefähr 10 Minuten köcheln
lassen, die Soße muss vollständig vom Sojagranulat aufgenommen worden sein.

In der Zwischenzeit Zwiebeln ganz klein schneiden, am besten geht es mit einem
Zerkleinerer. Das „fertige“ Sojagranulat mit den Zwiebeln, dem Senf und dem
Paniermehl vermischen.

Golfballgroße Klopse formen und diese in einer Pfanne mit Pflanzenöl anbraten.
___________

Soße:

Gemüsebrühe aufkochen und die Sahne dazukippen.
2 Lorbeerblätter und etwas Salz dazugen und 10 Minuten köcheln lassen.
Danach 1 Schluck (einen guten Teelöffel) Essig dazugeben und kurz darauf
die Kapern dazuschmeißen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Kurz aufkochen lassen.

Die warmen Klopse mit der Soße übergießen.

Dazu isst man klassischerweise Salzkartoffeln und rote Beete.
Alternativ macht man es so wie ich und serviert dazu Reis und
Karotten. Mhhhh…lecker!

Apfel-Rhabarberkuchen, vegan

Juchheißa, es ist Rhabarberzeit! Oh wie ich diese leckeren, rot-grünlich schimmernden Stangen liebe. Ob als Kompott, als Desertvariation, im Joghurt oder Kuchen – Rhabarber ist einfach ’ne Wucht!

Heute kam Besuch, also musste ein Kuchen her. Da auch noch ein paar Äpfel verwertet werden mussten entstand also mein Apfel-Rhabarber-Kuchen.

170 g Margarine
140 g (Kokos)zucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
260 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Zitrone(n), Abrieb
200 ml Sojamilch / Reismilch
2 Äpfel
1 Stange Rhabarber
Die Margarine, den Zucker und das Salz schaumig schlagen und abwechselnd das mit Backpulver vermischte Mehl und die Milch unterrühren. Die Zitronenschale zugeben. Den Teig in eine eingefettete Form geben, den Rhabarber und Apfel schälen und kleinschneiden und wahlweise ins innere oder auf den Kuchen geben. Die Backzeit beträgt bei 180 Grad etwa eine Stunde, am besten mal mit der Gabel prüfen.

Deftige Kartoffelpfanne, vegan

Mal wieder schnelle Küche! Lauchzwiebeln in Ringe und Räuchertofu in Streifen schneiden. In der Zwischenzeit Kartoffeln in gut gesalzenem Wasser kochen und kurz bevor sie komplett gar sind herausnehmen. Lauchzwiebeln und Räuchertofu anbraten und ein wenig pfeffern und salzen, dann die Kartoffeln dazugeben und kurz weiterbraten. Mit Sojasahne aufgießen und ein wenig köcheln lassen, bis die Kartoffeln die richtige Konsistenz haben. Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken. Bon Appétit!

Selbstgemachte Pommes – Country-Fries, vegan

Festkochende Kartoffeln in Stäbchenform schneiden und diese für mindestens 20Minuten in ein kaltes Wasserbad legen, damit die Stärke austreten kann. Danach auf einem Backblech Pflanzenöl verteilen, so dass der Boden des Bleches gut bedeckt ist, die Fritten aber nicht im Öl schwimmen. Die Pommes nun auf das Bleck legen und mit (Pommes-)Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Das Ganze nun mit den Händen ein mal durchrühren, damit sich die Gewürze gut verteilen. Anschließend bei 180Grad ungefähr eine halbe Stunde backen, bis sie schön knusprig sind – man sieht bzw fühlt ja, wenn es soweit ist. Schlägt jede Imbissfritte!

Bei mir gab es ein selbstgemachtes Seitanschnitzel und Bohnen dazu.

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